Anfang November 2006, Aachen – wir sind zu Gast bei Studio 2, der Ascaron-Division, die sich um Sacred 2 kümmert. (Dazu irgendwann mal mehr.) Nach langem Interview-Tag abends im Restaurant „Was auch schön wäre: Ein Unterwasserlevel“, denn so etwas gäbe es ja sonst praktisch nie in (Action-)Rollenspielen. Der Studio-Mensch grübelt kauend und entgegnet mir dann „Ja, stimmt. Wenn wir die Zeit hätten, würde ich’s machen.“
Ganz so selten sind Unterwasserwelten und -auskopplungen tatsächlich nicht. Die Tiefsee in Anno 2070, Subnautica, Tauch-Einlagen in Tomb Raider… doch ein komplettes Unterwasser-Aufbauspiel? Wäre mir bis jetzt nicht bekannt.
Life Below ändert das – und macht dabei eine gute Sache. Die Story von Rhianna Pratchett kommt für mich zwar etwas langsam in (Schleich-)Fahrt, insgesamt jedoch liefert es eine in der Komplexität und Ausgewogenheit durchaus überraschend hohe Qualität.
Zu meinem frei verfügbaren Test von Life Below auf gameswelt.
PS: Es entsprang sich kurz um die Veröffentlichung eine Debatte, ob der der deutsche Titel von Under the sea denn nun Unter dem oder Unten im Meer ist.

