Von Milton Keynes nach Liverpool: Fernstudium – die Fortsetzung

(Bitte beliebige einigermaßen schmissig pointierte Einleitung über Hollywoodfortsetzungswahn denken. Danke.)

Rund zwei Wochen ist es her, dass ich meine letzte Prüfung für die Open University geschrieben habe, im Astronomie-Kurs S282. Auch wenn das keine absolute Glanzleistung war, so gehe ich doch davon aus, dass es für ein einigermaßen akzeptables Bestehen gereicht hat – und damit mein Soll an Credits sowohl für das Zertifikat in Astronomie, als auch, ungleich wichtiger, für den B.A. (Hons) Humanities erfüllt ist. Das wäre gut und schlösse dementsprechend dieses Kapitel. Vermutlich werde ich noch einmal einen Gesamtrückblick des Studiums verfassen, aber zunächst ist das ein hinter mir liegender Abschnitt.

In einer angenehmen zeitlichen Dichte trudelte heute früh eine Mail mit dem Betreff „Admission“ ein, Absender war die University of Liverpool. Ab Kursbeginn 17. November geht es hier los, ich beginne einen MSc in Software Engineering. Ich hatte noch keine Möglichkeit, die Online-Tools etc. einzusehen, daher kann ich noch nicht viel zur Vergleichbarkeit sagen, zumal ein Master und ein B.A. inklusive den 10-Punkt-Kurzkursen schlichtweg in anderen Erwartungshorizonten auf beiden Seiten angesiedelt sind.

Zumindest ich hatte bisher den Eindruck, dass der Kontakt ein wenig persönlicher ist. Ich mochte das vergleichsweise unbürokratische Vorgehen bei der Open University (nehmen wir den Credit Transfer einmal aus) sehr – bei einer Frage ans Web-Formular wenden und 1-3 Tage später eine Antwort haben. Theoretischer Nachteil dadurch ist, dass fast immer verschiedene Leute die einzelnen Anliegen bearbeiten und in den sicher denkbaren Szenarien für Interdependenzen verschiedener Probleme und Fragestellungen Kontext fehlt, aber das hat sich bei mir nie ergeben. Zudem war das Ganze zeitlich extrem ungebunden.

Bei der University of Liverpool hingegen läuft die administrative Kommunikation derzeit über einen Enrolment Advisor, der sozusagen individuelle Betreuung durchführt, und zwar primär am Telefon. In Abhängigkeit von der persönlichen Erreichbarkeit am mobilen Fernsprecher erhöht das die Komplexitität durchaus ein wenig, stellt aber gleichzeitig sicher, dass wenig Informationen verloren gehen. Ich komme bis jetzt mit meinen Verfahren prima zurecht, meinem individuellen Kommunikationsverhalten wird die OpenU (die man natürlich auch anrufen kann) etwas gerechter.

One thought on “Von Milton Keynes nach Liverpool: Fernstudium – die Fortsetzung

  1. Wow, das hört sich toll an. Dann bin ich mal gespannt, was du uns über Liverpool zu berichten hast. Bisher weiß ich nur, dass die teuer sind und wirklich alles online abläuft, man also keine schriftlichen Unterlagen erhält (wenn man sich nicht selber mit Literatur versorgt). Außerdem ist man wohl zeitlich sehr eingespannt, d.h. man muss wirklich jede Woche etwas tun und kann sich schlecht ein paar Tage Zeit lassen, zumindest wenn man mitten im Modul steckt.

    Schauen wir mal, ob sich alle meine Informationen als wahr herausstellen. Ich drück dir die Daumen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *