Essay-Zeit vorbei: Endlich wieder eine Perspektive

So. Ein einfacher Blick (nein, kein Diagramm) in die linke Spalte genügt, um zu sehen, wie es sich mit der zeitlichen Konfiguration in den letzten Wochen verhalten hat. Dabei ist es doch gerade der konstante Fluss an guten Blogbeiträgen, auf die mit großartigen Tweets und noch besseren Facebook-Updates verwiesen, der die Werbeeinnahmen und Flattr-Klicks bringt!

Was ist also passiert? 90 Punkte sind passiert. Also, die Punkte selber leider noch nicht, sondern nur das erforderliche Pflichtprogramm, nämlich alle TMAs, inklusive eines Dreizehn-Seiten-Essays zum Finale, also schon beinahe Hausarbeitenformat, bei Ye Olde Shakespeare. (In der Summe hat der Kurs bei mir 46 TMA-Seiten produziert, schon ganz ordentlich.) Um das Pensum insgesamt überhaupt einigermaßen zu schaffen, musste ich letztlich doch deutliche Kompromisse machen, zum Beispiel mich auf das Lesen der unmittelbaren Stücke bei Shakespeare und deren Sekundärliteratur beschränken und die Exkurs-Kapitel übersp… für später aufheben, und bei Continuing Classical Latin auf optionale Texte verzichten, obwohl dabei etliche eigentlich nach schönem Zeitvertreib klingende Episteln dabei waren. Und wie es sich gehört, habe ich es zumindest beim letzten Mal auch nicht geschafft, um die 42-Euro-Porto-Variante herumzukommen, damit das TMA noch rechtzeitig bei der Tutorin in Schottland ist.

Sei‘s drum, jetzt sind diese Teile geschafft und die Prüfungsvorbereitung steht an – sieht zeitlich eigentlich weniger beängstigend aus, allerdings machen die ja genauso viel aus wie alle TMAs zusammen. Für den Herbst habe ich daher, auch weil die OpenU bis jetzt noch keine Rückmeldung zu meinem Credit Transfer gemacht hat, bis jetzt erst einmal nur einen Kurs geplant, nämlich das schon angesprochene Mythologie-Seminar. (Oh, und gerade habe ich eine Mail von der OpenU bekommen, dass sie mir Geld wiedergeben wollen. Schön, auch wenn man sicherlich geteilter Meinung darüber sein kann, dass Markt- und Wettbewerbssituation als primäre Gründe angeführt werden, wenn es um eine Universität geht.)

Und insgesamt sollte das mir erlauben, häufiger mit dem Staubwedel über diesen Blog zu gehen. Es braucht zum Beispiel dringend ein neues Theme, sagt mein innerer CSS-Guru. Und was noch folgen wird:

  • Allgemeine Fragen und Antworten zur Open University, weil mich diese in der Summe doch häufig erreichen
  • „Mein Leben mit dem Credit Transfer“: Ob es eine Komödie oder Tragödie wird, entscheidet sich noch 😉
  • Diagramme, Diagramme, Diagramme. Allein schon, weil bald der 27. September ansteht und sich damit natürlich die 1-Jahr-Vergleiche anbieten.
  • Nicht hier, aber dafür endlich in meinem DVD-Player: House, Season 6.

2 thoughts on “Essay-Zeit vorbei: Endlich wieder eine Perspektive

  1. Schön, wieder von dir zu hören. Ich hatte mich schon gefragt, ob du nicht zwischendurch einem der Kurse eine Absage erteilt hast. Aber durchgehalten bis zum Schluß, Respekt!

    1. Naja, “Schluß” ist erst nach den Klausuren zum Ende, formal gesehen war das gerade einmal die Hälfte (was mich jetzt ein bisschen erschüttert). Ich habe auch zwischendurch ab und an über eine Pause nachgedacht, gerade, weil die TMA-Abgaben oft ungünstig nahe beieinander lagen. Aber letztlich dachte ich, lohnt sich das Durchbeißen, auch wenn es sicherlich den Ergebnissen in den jeweiligen Kursen nicht eben gut getan hat…

      PS: Hatte übrigens gerade ein ähnliches Erlebnis wie du mit deinem doppelt zugestellten Material – und auch wieder die Antwort vom Distribution Helpdesk, dass sie es nicht zurücknehmen.

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