Kohlenhydrate.zip: Eier- respektive Pfannkuchen

Eines Morgens in Swasiland (irgendwann blogge ich darüber noch einmal länger), aus den überschaubaren Mitteln, die wir im Camp zur Verfügung hatten, etwas besonders Tolles zum Frühstück zu machen. Maismehl ist integraler Bestandteil der lokalen Küche, und so gebar dieser Morgen Maispfannkuchen, die bald den „echten“ Gästen im Reservat zum Frühstück serviert wurden.

Dabei habe ich eine Beobachtung gemacht, dass sich kaum ein Gericht rezeptfreier zubereiten lässt als die etymologisch umstrittene Mehlspeise. Grundsätzlich braucht man halt:

  • irgendein Mehl (von Stino-Weizen über Mais bis zu Roggen oder Dinkel, geht alles)
  • Eier (pro Person ungefähr anderthalb)
  • irgendwie Zucker
  • irgendwie Milch oder Wasser
  • unbedingt Butter zum Anbraten

Was die Dosierung und die genauen Sorten angeht: Einfach so, dass es beim Probieren schmeckt. Es gibt keine richtige, keine vorgeschriebene Konsistenz oder Süße. Wer das fertige Gericht ohnehin in Nuss-Nougat-Creme oder Ahornsirup tränken möchte, mag es vielleicht etwas nüchterner, meine realsozialistischen Kindheitserinnerungen sprechen von einer bereits sehr süßlichen Basis. Darauf kann dann alles – und ich meine wirklich alles -, was man möchte.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und schnell(!), die anfallende Menge Geschirr ebenfalls verträglich.

Zum sprachlichen Hintergrund habe ich übrigens einige interessante Seiten gefunden.

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