Monthly Archives: June 2007

Das F-Wort

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Ich kam nach Fürth und hatte aus meiner vorletzten Wohnung sicherheitshalber das Fahrrad dabei. Ein uraltes, klappriges Fahrrad, auch farblich nicht ganz mein Stil (violett!), aber: es fuhr und fuhr und fuhr.

Bis in den Dezemember letzten Jahres hinein. Mit etwas zu viel Schwung und etwas zu wenig Gang fuhr ich eine sich gar nicht mal so langsam abneigende Straße hinunter – und flog nach einem etwas zu intensiven Tritt in die Pedale auf den Fußweg. Offensichtlich sah das ganze recht heftig aus, den sonst kümmern sich Passanten der anderen Straßenseite nie um mich.

Aber an sich ging’s mir gut, okay, etwas Kleidung wegschmeißen… und der Lenker ließ sich merkwürdigerweise nicht mehr gerade biegen. Was mir ja für ein paar Tage egal war, bis ich es doch für besser befand, den Drahtesel mal bei jemandem abzugeben, der sich damit auskennt.

Und die staunten ob der Deformation nicht schlecht, dass ich verhältnismäßig heil geblieben war. Tja, so ein Burtchen…

…jedenfalls behielten sie mein Fahrrad da, das sei für sinnvolles Geld nicht mehr verkehrssicher zu kriegen. Und so kaufte ich mir vor mittlerweile drei Monaten mal ein neues Fahrrad. Wollte ich eigentlich nicht, denn auf neue Räder muss man besser aufpassen, die sollte man pflegen und überhaupt. Brr.

Leider gab es aber an dem Tag, als ich mir unbedingt eins kaufen wollte, im Zweiradladen meines Vertrauens keine Gebrauchten mehr, und so entschied ich mich doch für einen dreihundert Taler teuren Neuwagen. Grummelnd, aber mit dem Ergebnis erst einmal zufrieden.

Und damit lief bis jetzt auch alles gut. Bin schön langgefahren, habe sogar regelmäßig(!) den Reifendruck optimiert, lief eigentlich prima. Bis heute morgen.

Da war es nicht da, vor der Haustür. Und nun ist es ja bei Fahrrädern nicht so, dass man sie vielleicht irgendwo anders hat. Mal auf der Schlüsselablage schauen? Vielleicht unterm Rucksack? In der Schmutzwäsche? Nein, ist nicht.

Und so laufe ich jetzt vorerst wieder mehr als zwanzig Minuten hin – und dann wieder zurück. Was die Kaufsumme eines Rades in Zeit natürlich schnell wieder aufwiegt, wenn man normale Stundenentgelte zugrundelegt.

Trotzdem: Hat jemand im Raum Nürnberg ein gebrauchtes Fahrrad, von dem er / sie sich vielleicht günstig trennen möchte?

Sugar King!

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Werbung ist eigentlich gar nicht so schlecht. Immerhin muss ja irgendetwas beim Surfen die 16MBit-Leitung ausnutzen, und so ein paar Text-Fetzen reichen im Regelfall nicht. Immerhin muss man sich ja auch beim Simpsons-Schauen mal einem menschlichem Bedürfnis hingeben.

Als ich neulich also aus der Küche Blattsalat mampfend wiederkam, sah ich gerade eine Werbung für Kinder MaxiKing. “Etwas” trashig, ase ganze rappt irgendso ein Miami-Beach-Imitat Quatsch mit “Maxi King” auf der Tonika.

Aber: Es bleibt im Gedächtnis, und so kam es, dass ich heute bei einer bekannten Supermarktkette, nennen wir sie Minus, von meinem Körper recht impulsiv “Gibmirzuckergibmirzuckergibmirzucker” gesagt bekam. Und in der Eile mal dem Drang nachgab und einen flotten Dreier (höhö) Maxi King holte.

Oh mein Güte, das war ein Fehler. Ich hatte das Gefühl, auf gezuckerter Butter zu kauen – aber immerhin genügend Energie für den Rückweg, nach welchem ich gesündere Kost zu mir nahm.

Und die beiden anderen Exemplare dementsprechend an unsere Praktikanten verteilt.

Haar, Wasser!

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Neulich war ich – jetzt bitte nicht lachen – mal wieder beim Friseur, und bekam dort nebst einer neuen “Frisur” (ja Dirk, ich weiß, was du denkst), auch eine Kopfmassage spendiert. Kopfmassage – nicht Gehirnwäsche. Nach dieser Aktion fühlte ich mich aber dennoch extrem erfrischt und wanderte den ganzen Tag mit gefühlten Air-Extreme-Siebenmeilenstiefeln durch den Tag. Kommentar von Kollege Sebastian Thöing: “Nimm mal Haarwasser, das ist der gleiche Effekt, danach fühlst du dich auch wahnsinnig erfrischt.”

Gestern also bei der Drogerie-Kette meines Vertrauens neben dem üblichen Gedöns (unter anderem neue Fusion-Klingen, das freut den Geldbeutel) auch etwas Birkenhaarwasser abgegriffen und heute morgen mal etwas davon auf meine Kopfhaut gesprenkelt. Mit Verlaub, Herr Thöing: Das war eine #$&%-Idee!. Jetzt brennt mein Schädel den ganzen Morgen wie indisches Essen (toller Vergleich).

Vielleicht taugt das Harrwasser wenigstens zum Blumengießen. Oder Birken. Auf meine Kopfhaut lasse ich es vorerst nicht mehr.

The Ballad of Max Payne

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community. Diese Ballade ist ein Kompositum aus von Max selbst geäußerten Zitaten an verschiedenen Stellen des Spiels und ein paar von mir dazugebauten Verbindungselementen.

We keep driving into the night,
we numb ourselves: hearing the radio playing that old song for the millionth time and having the air conditioning
system smother the air and our thoughts.
Ah, that old familiar feeling.
There are those moments, when the flash all of a sudden makes you see the road, where the world is illuminated
for just an instant, where things seem to be clear.
And then they are gone, and you’re on your own again.
We keep on going, aiming for something we don’t even have the slightest clue of.
We want it.
The trouble with wanting something is the fear of losing it. The thought makes you weak.
But you’ll never admit that the nightmare, the heart of darkness, the moments of shivering fear are merely your
own abyss. You’d rather die.
And we keep driving into the night,
it’s a late good-bye, such a late good-bye.
The past is a gaping hole. You try to run from it, but your only chance is to turn around and face it.
The past is filled with dreams, filled with wishes and unheard desires you were to cautious to even utter.
Face it: you’re falling down, and the scars in your back only growing deeper every day, the blood dripping down
and wrecking your whitewashed conscience.
Get a grip on yourself and challenge life. No matter how long you spent climbing up, you can still fall down in
an instant.
And we keep driving into the night,
it’s a late good-bye, such a late good-bye.
This is love.
More than anything, I wanted her.
I couldn’t live without her.
I have this dream every time I close my eyes, even if it’s just to twinkle in the bright, harsh sunlight.
My wife. My daughter. Dead. No tears to revive them. No fun in killing their murderers twice.
A bomb ticking in my head. Dead bodies all around me, myself flashing through the world, seemingly with a
license to kill.
Fun.
In a fucking, sick, terrible not-at-all fun way.
The odour of death in every corner, the sound of the innocent victims in every phone, their faces and looks
hunting you down to the deepest moments of the night.
And we keep driving into the night,
it’s a late good-bye, such a late good-bye.
Mona, the angel of darkness, the reason I didn’t wish to be dead myself.
A conspiracy theory you’d rather not bet on, meanwhile Mona being a fugitive murder suspect.
The showdown, bullets and explosion cutting through the air.
One too many for her.
And we keep driving into the night,
it’s a late good-bye, such a late good-bye.
All the time we got the fable of sleeping beauty wrong.
He kisses her to wake himself up

Über heiße Tage. Und Browser-Kriege. Und vielleicht Bahnfahrten.

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Eigentlich wollte ich in meinem heutigen Blog-Eintrag über den neuen Axe-Duft Bom Chika Wah Wah schreiben. Das neue Proctor&Gamble-Meisterwerk soll ja, suggeriert die reichlich projizierte Kinowerbung, eine gewisse Wirkung auf Frauen haben. Also wollte ich den Feldversuch starten: Macht Bom Chika Wah Wah good old Burtchen noch unwiderstehlicher, als er ohnehin schon ist?

Doch leider scheiterte mein Selbstversuch daran, dass eine gewisse Drogeriekette, nennen wir sie Pferdfrau, das kabellose Aphrodisiakum gar nicht in der Palette habe. Also muss ich leider auf ein Ersatzthema zurückgreifen.

Bahn fahren

Kleiner Scherz. Obwohl selbst meine letzte Nachtzugfahrt genügend Potenzial dafür bietet, stürze ich mich auf eine andere aktuelle Diskussion.

Steve Jobs bläst zur Windows-Safari

So titelte der Spiegel vor Kurzem online. Offensichtlich ist der Plan, durch Safari mehr Apfelbenutzer zu gewinnen, aber potenziell gefährdet, weil Safari die eine oder andere Schwachstelle hat. Sagen sogar manche Quasi-Apple-Fanboys.

Ich gehöre ja zu den Leuten, die die Browser-Kriege und -Mini-Gefechte eher mit einem permanenten Kopfschütteln vom Spielfeldrand verfolgen. Okay, ich habe mit Netscape 4.x richtig angefangen, zu surfen. Das Ding brauchte auf meinem Cyrix 166+ mit 24 MByte RAM wirklich Ewigkeiten, um irgendetwas zu tun. Mutmaßlicherweise lieferte selbst das 56K-Modem zuviele Daten für die alte Engine.

Es war letztlich eher ein Zufall, der mich zu meinem jetzigen Browser brachte. Auf meinem eigenen kleinen Rechner besaß ich nur ein Floppy-Laufwerk – und der einzige Browser für Windows 3.11, der auf eine(!) Diskette passte, war der norwegische Opera.

Und seither benutze ich ihn. Und was mir dabei auffällt: Obwohl diverse Funktionen schlichtweg genial sind (der Tabbed-Browsing-Pionier! Mausgesten nativ! Schnellwahl! Notizen! Widgets! Sessions! Thumbnail-Vorschau für alle Tabs! Code-Validierung per Rechtsklick!), obwohl die Engine IMHO schneller und standardkonformer rendert als in den anderen Browsern – nutzt wirklich keiner Opera.

Ich will hier niemanden bekehren, es wundert mich nur einfach. Klar, es ist nicht ganz so super-open-source wie Firefox, aber kaum 2% Marktanteil? Und das, obwohl’s das Ding für alle nur erdenklichen Plattformen gibt (auf denen ich es auch nutze)? Rätsel über Rätsel…

Bahn.Zwei

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Ich habe es ja gesagt – keinen Tag später habe ich schon wieder genügend Potenzial für einen neuen Eintrag. Der Grund: Ich muss morgen (am Ende dieses Blogeintrages wird es heute sein) aus gesundheitlichen Gründen in Berlin sein, habe aus redaktionellen Gründen (warum schreibt man da eigentlich nicht: “Ich muss zum Arzt, vorher aber noch malochen”?) länger in Fürth bleiben.

Daher ist die Lösung bekanntermaßen: Der Nachtzug, übrigens die einzige Direktverbindung zwischen Berlin und Fürth. Nicht online buchbar (nein, drei Tage vorher zählt nicht!), weil … das will ich vermutlich gar nicht wissen. Continue reading Bahn.Zwei

Bahn.Frei?

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Manchmal glaube ich, die Deutsche Bahn gibt es in erster Linie, damit den Bloggern dieser Nation nicht das Material ausgeht. Als jemand, der über 30.000 Kilometer jährlich auf Deutschlands Schienen zurücklegt, erlebe ich wieder und wieder Eskapaden, dass meine Augenbrauen vom Hochziehen schon ganz weh tun. Continue reading Bahn.Frei?

Mein Fahrrad

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community

Ich weiß, es ist total üblich, dass sich die drei Hauptgruppen an Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Fahradfahrer, Fahrzeughalter) wechselseitig die Schuld für Staus, Unfälle und alles nur erdenklich Schlechte in die Schuhe schieben. Und da will ich eigentlich nicht mitmachen.

Aber jetzt muss ich. Echt mal. Heute morgen, ich fahre vom Fürther Bürgeramt (Reisepass abholen) zur Arbeit, dabei eben eine ziemlich lange Straße entlang. Mit einem Fahrradweg drauf (also, auf dem Fußweg). Eindeutig gekennzeichnet. Auf beiden Seiten der Straße. Und nicht erst seit gestern.

Dabei bin ich in zwei Personen beinahe reingefahren. Einmal konnte ich es dadurch verhindern, dass ich im Prinzip zum Stand kam, einmal machte ich nähere Bekanntschaft mit dem Boden. Insbesondere letzteres ist inakzeptabel. Wie kann man so vertieft in sein Mobiltelefon sein, dass…? Meine Güte, regt mich das auf. Vermutlich sollte ich statt des Rücksichts-Modus einfach mal etwas mehr fahren wie die anderen.

Zum Beispiel wie eine unsere Layouterin, die wenig später schulterblicklos vor mir einscherte. *kopfschüttel*

Von wegen einfache Fertiggerichte!

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

An sich sollte ja alles einfach sein, wenn man sich diese Tiefkühlgemüse in die Pfanne wirft. Bissl Wasser drüber, fünf Minuten heizen, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Bulgur, Couscous oder Brot dazu, fertig.

Aber: Wenn man versehentlich Bami-Goreng aus der Reserve lockt, die Bratkartoffeln aber schon angesetzt hat (brauchen ja länger), stellt man bei den Asia-Nudeln auf einmal fest, dass… naja, Sie können es sich denken.

Will irgendjemand Bratkartoffeln?

Wir sind nicht witzig!

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem Blog bei der PC-Games-Community.

Gestern bei einer gemütlichen Runde (gibt es eigentlich eine schlimmere Phrase als “gemütliches Beisammensein?”) im Kreise der PCG-Illuminaten kamen wir auf das Feedback zum Redesign zu sprechen. Dabei unter anderem gescholten: Der Starcraft 2-Artikel [gemeint ist PC Games 07/07, ich hatte an dem Artikel damals Volontär mitgeschrieben].

Genau der unfassbar umfangreiche und aufwändige Artikel ab Seite 38, ja. Während andere Zeitschriften gerade einmal lumpige vier Seiten raushauen, geben wir die volle Info-Salve auf elf Seiten. Okay, Starcraft: Ghost hätte man vielleicht nicht unbedingt auf der ersten Doppelseite erwähnen müssen, aber der Kasten mit fünf Gründen, warum das so lange dauerte…

…brachte uns zu einem neuen Mantra. Wir sind nicht witzig. Absolut nicht. PC Games verzieht keine Mine, wenn Assil aus dem Nasenloch einer Sphinx gen Boden fällt. Wir bleiben ernst, wenn ein neuer Patch zu Gothic 3 erscheint. An sich reizt es mich ja, einen kompletten Artikel nur mit im letzten Moment gescheiterten humoristischen Anflügen zu schreiben, so wie beim Avatar-Gag in Two Worlds [gemeint ist der “Alter Ego”-Witzversuch in diesem Test].

Aber das fanden Sie ja auch nicht so toll [bezieht sich auf entsprechend kritische Kommentare über die Abgedroschenheit].