Monthly Archives: October 2005

Magische Frühstücksflocken

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem damaligen Blog “Morgenstimmung Berlin”, der nach langer und beschwerlicher Datenbankreise den Weg in dieses Blog geschafft hat – an Zeichenkodierungen und ggf. Bildern arbeite ich allerdings noch.

Immer wieder nett: Cafés, die sich ein bestimmtes Thema geben, also nicht nur eine regionale Fokussierung, sondern beispielsweise eine Akzentuierung auf besonders grünzeuglastige Speisen, selbstgemachte Marmelade oder besondere Kuchen des Hauses. Wenn ein Café sich den Namen des im deutschsprachigen Raumes wohl bekanntesten Zauberers Harry Houdini (mehr bei Wikipedia) gibt, könnte man ja meinen, daraus folgt, dass vielleicht einige Gerichte so angerichtet sind, dass sie an Zauberkunststücke erinnern – also etwa eine Tasse Milchkaffee, die schwarz und wie ein Hut geformt ist und zu der ein Keks in Form eines Kaninchens gereicht wird.

Aber das wäre leider zu optimistisch gedacht – der Namenspatron ist einem kurzen Einleitungstext in der Speisekarte erwähnt und auf ein paar Bildern im Inneren des Ladens, weiter reichte seine Zauberkraft wohl nicht. Continue reading

…it’s a rich man’s world?!

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem damaligen Blog “Morgenstimmung Berlin”, der nach langer und beschwerlicher Datenbankreise den Weg in dieses Blog geschafft hat – an Zeichenkodierungen und ggf. Bildern arbeite ich allerdings noch.

Einige Besucher haben mich darauf hingewiesen, dass es hilfreich wäre, auch noch das Preis-Leistungs-Verhältnis der einzelnen Lokalitäten in Betracht zu ziehen. Ich habe damit bisher immer meine Probleme gehabt, weil die Gewichtung mir dabei nicht einleuchtet – mitunter kann ich fast Krösus-artig “Geld spielt keine Rolle!” sagend in ein Café stürmen, ein anderenmal mache ich geistig schon Bekanntschaft mit dem Geschirrhandtuch.

Außerdem sind die Preise nicht immer gut vergleichbar – so bieten einige Etablissements schlichtweg andere Frühstücksmenüs an als andere, wie will man da seriöse Preisnoten geben. “Eure Äpfel sind viel teurer als unsere Birnen” macht für mich wenig Sinn.

Des Rätsels Lösung: zum Einen gebe ich mir Mühe, im Text dediziert darauf hinzuweisen, wie teuer oder günstig die jeweilige Lokalität ist. Außerdem werden im überarbeiteten Wertungskasten auch die Preise für einige Richtprodukte angegeben, an denen man sich orientieren kann.

Tous les jours…

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem damaligen Blog “Morgenstimmung Berlin”, der nach langer und beschwerlicher Datenbankreise den Weg in dieses Blog geschafft hat – an Zeichenkodierungen und ggf. Bildern arbeite ich allerdings noch.

Oh, Französisch! Da sind doch etliche Menschen bei drei gleich auf den Bäumen, komische Küche und aggressive Gallier witternd – weit gefehlt, im Tous les jours gibt es namensgebend alle Tage und – tada! – auch noch zu sehr früher Stunde gutes Essen.

Frankreich liegt in diesem Falle nahe der Tramstation Hufelandstraße, also fast beim Kern des Berliner Frühstücksreiches. Wer will, findet draußen Platz, wer möchte, setzt sich neben die Weinregale – oder aber gemütlich ans Fenster. Hat man die Bestellung am Tresen aufgegeben, bekommt man die Speise der Wahl an den Platz. Continue reading

Pane et Libro

Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen importierten Artikel aus meinem damaligen Blog “Morgenstimmung Berlin”, der nach langer und beschwerlicher Datenbankreise den Weg in dieses Blog geschafft hat – an Zeichenkodierungen und ggf. Bildern arbeite ich allerdings noch.

In Berlin-Mitte einen Ort zum Frühstücken zu finden stellt allgemein keine besondere Schwierigkeit dar – irgendwo zwischen Via Nova und Blaues Band entdeckt jeder seine Freunde – wer allerdings mal etwas außergewöhnliches finden möchte, dem sei ein Ort in der Sophienstraße ans Herz gelegt. Dort liegt nämlich Pane et Libro, ein Ort mit markanten eigenständigen Merkmalen.

Das fällt zunächst beim Interieur auf. Nein, keine kuschigen Sessel, auch nicht die Standard-Sessel mit etwas rückenfreundlichem Stil. Stattdessen sitzt mal auf rustikalen Bänken in der Höhe von Barhockern. Ungewohnt und definitiv nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Es gibt auch keine Decken, sondern das gesamte Restaurant ist gänzlich sehr einfach gehalten (so sagt man das doch im Reisekatalog, ne?). Continue reading