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Das war eine hitzige Schlussphase. Wie bereits im letzten Blogbeitrag angekündigt, zieht Shakespeare: Text and Performance ein hohes Tempo von Anfang an durch. Bei den bisherigen Kursen (die waren auch beide nur Level 2) gab es fürs TMA immerhin noch eine Woche ohne normalen Curriculum, hier wird das einfach draufgesetzt. (Die Level-3-Lateiner sehen dafür wenigstens eine „consolidation week“ vor.) Weiter im Beitrag »TMA-Abgabe: Ein Mittsommernachtsfiebertraum«
Nicht nur ist es fast vier Monate her, dass die neue Bundesregierung ihre Geschäfte angetreten hat. Auch viele bisher nicht oder zumindest im jeweiligen Bundesland nicht erprobte Koalitionen auf Landesebene haben sich längst konstituiert. Da ist es an der Zeit, einmal nachzuschauen, wie sich die jeweiligen Konstellationen im Kaffeesatz der Demoskopen schlagen. Kaffeesatz auch deswegen, weil, insbesondere weit weg von Landtagswahlen, kaum Umfragen auf dieser Ebene durchgeführt werden und der Datenbestand entsprechend gering ist. (Quelle wie immer: Wahlrecht.de)
Zu betrachten sind:
- Saarland (die erste Jamaika-Koalition auf Landesebene, flankiert von heftigen Diskussionen)
- Brandenburg (Wechsel des Koalitionspartners – bei dem daraufhin reihenweise Stasi-Verbindungen öffentlich wurden, erstmaliger Einzug von Grünen und FDP seit 1990)
Weiter im Beitrag »Mehr als hundert Tage danach: Analyse auf Länderebene«
Im Prinzip poppte in dem Moment, wo ich das Paket öffnete und mich dem Study Guide widmete, so eine Art Warnhinweis auf. Und zwar nicht so eine kleine Taskleisten-Ballon-Nervensäge, sondern eine von diesen fiesen, die komische Geräusche machen, wenn man daneben klickt. In großen Lettern stand geschrieben: Denk nicht mal drüber nach, Freundchen.
Worüber nachdenken? Pausieren. Bei allen anderen Kursen war es bisher zumindest theoretisch möglich, auch mal für ein paar Tage den Kurs ruhen zu lassen. Zwar brauchte dies das mit ordentlich Torschlusspanik verbundene Aufholjagden, aber es erschien (oder zumindest: war) immer möglich, auch mal das Pensum von drei Wochen in einer zu schaffen, insbesondere wenn dabei nicht ganz so viel Literaturstudium Aufmerksamkeit verlangte. Weiter im Beitrag »Denk nicht mal drüber nach: Resümee nach zehn Tagen 90-Punkte-Belastung«
 Die Ähnlichkeit zum Lustigen Taschenbuch ist frappierend: The Norton Shakespeare.
Eigentlich wollte ich ja bereits beim, äh, Re-Launch (im wörtlichen Sinne, nicht das übliche “Guckt mal, CSS 3″) häufiger über mein Fernstudium schreiben, in etwa so wie in “Studieren an der Open University“. Jetzt, wo ich wieder mit zwei Kursen dabei bin, bietet es sich an, den Vorsätzen auch mal nachzugehen. Bestimmt auch ganz konsequent diesmal. Also der Reihe nach.
Warum mache ich das?
Angefangen damit habe ich damit im Oktober 2008, wobei der Beschluss zur Wiederaufnahme rein administrativ bedingt schon um einiges länger her ist. Um die Jahreswende 2007/2008 machte mich ein Freund darauf aufmerksam, dass die Open University womöglich eine bessere (nicht: günstigere) Alternative zur FernUniversität Hagen wäre. Tatsächlich lesen sich die Kurse und auch die Wahlmöglichkeiten für mich immer noch interessanter.
Ich habe ja, wie viele Menschen bei meinem alten Arbeitgeber, mein vorheriges Studium an der Humboldt-Universität erfolgreich abgebrochen. Ungeplant (Praktikum wurde zu Volontariat, Volontariat wurde zu leitender Position), aber in der Summe sicher nicht ungewollt. Dennoch wollte ich die Sache zu Ende bringen. Weil:
- es mich wurmt, irgendwo “unfinished Business” herumliegen zu haben
- trotz der Betonung von Berufserfahrung oft ein Studienabschluss formales Einstellungs- oder Beförderungskriterium sein kann
- ich an und für sich ein akademischer Mensch bin, der geistige Beschäftigung schätzt, ohne die zwingende Notwendigkeit praktischer Applikation
- ich Herausforderungen mag – wie etwa die gegenwärtige, ein (formales) Vollzeitstudium, eine Vollzeitstelle, freie Schreiberei und ein Leben in 168 Wochenstunden zu packen
Weiter im Beitrag »Fernstudium: Es geht wieder los«
Gut drei Monate gibt die etablierte vierte Gewalt der frisch gewählten zweiten (zumindest ist das Exekutive bei mir) Zeit, bis die Berichterstattung die so beliebte Rückblickstonalität erhält. Endlich ist es möglich, einzuordnen, zu vergleichen, hundert Tage, das muss doch reichen! Und immerhin, einen Rücktritt samt kleiner Kabinettsumbildung, einen kleinen Spendenskandal und jede Menge Kabale hat es ja schon gegeben am Platz der Republik – nichts völlig Ungewöhnliches für den kompletten Neustart einer Regierung, aber doch alles andere als ein Traumstart.
Daher wundert es auch nicht, dass gegenwärtig mal wieder fast alle Umfrageinstitute frische Zahlen haben – und diese bedürfen natürlich einer Analyse!
En detail: So sehen die jüngsten Veröffentlichungen aus, Befragungszeitraum in der zweiten Januarhälfte (und Quelle wie immer das exzellente Wahlrecht.de).
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Der Vergleich Institut-Partei zeigt gewisse allgemeine Trends, aber auch bemerkenswerte Ausschläge.
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Ebenfalls klar zu erkennen: Das “bürgerliche Lager” hat die Mehrheit der Wahl verloren …
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Der Vergleich: Durchschnitt (also einfacher Mittelwert) der gegenwärtig letzten Umfragen versus das Wahlergebnis.
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… und die Volksparteien insgesamt leicht an Zustimmung gewonnen.
Weiter im Beitrag »100 Tage Schwarzgelb: Das sagen die Umfragen«
Kurz vor dem Monatsende ist es an der Zeit, aufzuholen – Beiträge. Und auszuholen – zeitlich zurück. (Wie gut, dass ich keine Vorsätze für dieses Jahr gemacht habe, was die Selbstdarstellungsfrequenz in diesem meinem Blog angeht.) Dementsprechend gebietet es sich zunächst, eine Rezension für einen Ort zu schreiben, den ich knapper Zeit gleich drei Mal aufsuchte: Das Lorberth (Homepage, Qype, Google Maps) in, wie könnte es anders sein, Prenzlauer Berg.
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Morgens halb zehn in Deutschland – die Grundausstattung überzeugt.
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Die omnivore Auswahl an und für sich ist nicht originell, aber ansprechend und: lecker.
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Gleiches gilt für die anderen Varianten (auch wenn ich dieses Sternfrucht-Dings persönlich nicht so mag.)
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Besonderes Highlight ist die Brotauswahl.
Minimal abseits der allzu einschlägigen Straßen, aber immer noch gut zu erreichen, findet man hier zwar nur eine begrenzte Auswahl, aber dafür Speisen in hoher Qualität und sehr freundliches Personal. Vom „Digital Boheme“-Faktor eines St. Oberholz ist Lorberth gut entfernt, der Restaurant-Charakter deutlich dominant, Couches nur vereinzelt vorhanden; dennoch ist (postfrühstückliches) Arbeiten Normalität. Weiter im Beitrag »Gefühlt gut: Das Lorberth«
Eigentlich soll ja Demoskopie hier Einzug halten. Meiner Online-Reputation einen Tick mehr sozialwissenschaftlichen Touch geben, vielleicht sogar eine Art Erkenntnis liefern. Und nicht schon wieder so ein Post über die Bahn, kandiert mit einer Prise Privatisierungskritik. Kann ja jeder, ist so originell wie Lebkuchenhäuser mit Smarties drauf. Aber ich habe doch keine Wahl. Weiter im Beitrag »Skandal: Bahn ignoriert Raum-Zeit-Kontinuum«
Seit dem 15. März fahre ich werktäglich die Strecke Berlin – Hamburg. 280 Kilometer hin, 280 Kilometer zurück. Zehn Fahrten wöchentlich, rund vierzig im Monat, also mittlerweile über dreihundert.
Ich habe dabei keine akribische Statistik über Verspätungen und Ausfälle geführt. Wer aber meinen Twitter-Account verfolgt, bekommt ab und an mit, wie ein spontaner Ersatzzug meine Stimmung nicht weniger spontan ändert.
Aus dem Gedächtnis bauchgefühlt, war die Bilanz in der Summe wie folgt: Weiter im Beitrag »Ein Dreiviertel Jahr Rumgebahne – eine Bilanz«
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